Omnia sunt venena, nihil est sine veneno. Dosis sola facit venenum. Das wusste schon Paracelsus (1493-1541). Übersetzt heißt das „All Ding sind Gift und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist. Die Dosis wird auf das Kilogramm Körpermasse bezogen. Beispielsweise ist die Menge an Schokolade, die für Hunde giftig ist, bei einem Dackel geringer als für eine Dogge. Ebenfalls hängt die Toxizität auch von der Intensität der Schokolade ab- je höher der Kakaoanteil desto schlechter für den Hund. Auch Obst (Fallobst) kann kritisch werden. Dies gilt für kernhaltige Früchte z.B. Pflaumen, Aprikosen, da in den Kernen Blausäure enthalten ist. Natürlich können die Kerne auch mechanisch (Darmverschluss) noch zu einem Problem führen. Weintrauben, Rosinen, bittere Mandeln, Tomaten und Avocados gehören ebenfalls nicht auf den Speiseplan für Hunde. Wichtig ist es auch bei einer Ernährung über Dosenfutter auf die Haltbarkeit (okay- wir streiten uns jetzt nicht über ein paar Tage) aber v.a. auf die Unversehrtheit der Dose zu achten. Verbeulte, gewölbte oder andere Beschädigungen können zum Verderben des Inhalts führen.

Alkohol, koffeinhaltige Getränke wie z.B. Kaffee und Cola sowie einige Tees sind ebenfalls nicht geeignet, da diese Substanzen zu vermehrter Erregung sowie auch zu Herzproblemen führen können.

Katzen sind meistens deutlich wählerischer bei ihrem Speiseplan als Hunde. Aber auch bei den Samtpfoten gibt es einige Fallstricke. Gerade Wohnungskatzen „bedienen“ sich gerne an Zimmerpflanzen. Viele Zimmerpflanzen werden gerne von Katzen beknabbert, haben aber einige giftige Komponenten in sich. Sehr beliebt sind z.B. Elefantenfuß, Dracena, Drachenbaum und Eufeutute. Diese Pflanzen sollten aus dem Radius der Katze entfernt werden und anstelle Katzengrass anbieten. Häufig gibt es nur milde Symptome wie Speicheln, Erbrechen und Bauchschmerzen. Bei chronischer Aufnahme kann es zu ernsthaften Erkrankungen kommen.

Auch bei Freigängern (Katzen als auch Hunde) kann es Probleme geben. V.a. in Bereichen, in den Chemikalien eingesetzt werden. Gerade im Sommer sind Schneckenkornintoxikationen häufig und fast immer tödlich. Aber auch die Aufnahme andere Insektizide oder Düngemittel sowie Rattengift führt zu Problemen und es braucht eine schnelle Behandlung!

Sollten Sie Fragen zu Verträglichkeit von Nahrungsmitteln haben, sprechen Sie uns an! Sollten Ihre Haustiere an Pflanzen knabbern, teilen Sie dies bitte mit, wenn Sie mit Ihrem Liebling Sorgen haben.

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