Der Markt für Haustiere wächst stetig und wird zunehmend unübersichtlich. Verschiede Personen bieten ihre Leistungen an: Ernährungsberater, Tierheilpraktiker, Chiropraktiker, Osteopathen und und und…Für die Ausbildung zum Tierarzt ist ein mindestens 5 1/2 Jahre andauerndes Studium nötig. In dieser Zeit werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen, die tierartspezifischen Besonderheiten (z.B. Medikamentenunverträglichkeiten), sowie die unterschiedlichen Krankheiten gelehrt. Die Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten beträgt je nach Schulabschluss zwei bis drei Jahre.  Sowohl für TFAs als auch für Tierärzte gibt es die Möglichkeiten der zusätzlichen Qualifikationen. So kann z.B. die Fachtierarztbezeichnung für Tierernährung oder die Zusatzbezeichnung für Homöopathie oder Akupunktur erworben werden.

Davon abzugrenzen sind selbsternannte Berater, Tierheilpraktiker etc. Diese Bezeichnungen sind nicht geschützt- d.h. das sich jeder z.B. Tierheilpraktiker nennen darf. Häufig wird mit Zertifikaten geworben, die nach unterschiedlicher „Ausbildung“- manchmal nur Wochenendkurse oder Fern“studium“ erworben werden. Natürlich kann in dieser Zeit nicht das Fachwissen vermittelt werden, wie in einem mehrjährigem Vollzeitstudium oder in einer mehrjährigen Ausbildung einer TFA. Dies führt nicht selten dazu, dass Krankheiten nicht erkannt oder sogar falsch behandelt werden.

Auch Apotheker bemühen sich um die vierbeinige Kundschaft. Leider ist die tierische Pharmakologie nicht Bestandteil des Apothekerstudiums. Auch befähigt „Ich bin selbst Hundehalter“ nicht dazu, Arzneimittel für Hunde gezielt abzugeben. Schließlich kann nicht jeder, der Kinder hat auch diese selbst behandeln, sondern sucht im Krankheitsfall einen Kinderarzt auf.

Unsere Haustiere haben spezielle Stoffwechselvorgänge und dies muss in der Therapie berücksichtigt werden. Ich kann also nicht unbedingt ein Floh- und Zeckenmittel für den Hund halbieren und es zwei Katzen auftragen, nur weil es rechnerisch für das Gewicht reicht und es preislich besser wäre. Auch darf z.B. Frontline nicht beim Kaninchen aufgetragen werden, da es für diese Tiere giftig ist.

In meiner Praxis werden Sie von geschultem und gut ausgebildetem Personal betreut- Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne !

nach oben