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	<title>Tierarztpraxis Wiener in Boizenburg</title>
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	<description>Die Homepage der Tierarztpraxis Wiener in Boizenburg</description>
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		<title>September: Der Fuchsbandwurm</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 14:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Wiener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Fuchsbandwurm (lat. Echinococcus multiocularis) ist ein Parasit, der auch in unseren Gegenden vorkommt. Die Endwirte sind v.a. F&#252;chse und Marder, aber auch Hunde und seltener Katzen. Diese scheiden die infekti&#246;sen Eier mit dem Kot aus.
Infekt&#246;se Eier werden von Kleins&#228;ugern  (z.B. Ratten, M&#228;use etc.) aufgenommen. Dort erfolgt eine Besiedelung der inneren Organe und eine Zystenbildung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/index.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-759" title="index" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/index.jpg" alt="" width="134" height="94" /></a><br />
</strong></p>
<p>Der Fuchsbandwurm (lat. Echinococcus multiocularis) ist ein Parasit, der auch in unseren Gegenden vorkommt. Die Endwirte sind v.a. F&#252;chse und Marder, aber auch Hunde und seltener Katzen. Diese scheiden die infekti&#246;sen Eier mit dem Kot aus.</p>
<p>Infekt&#246;se Eier werden von Kleins&#228;ugern  (z.B. Ratten, M&#228;use etc.) aufgenommen. Dort erfolgt eine Besiedelung der inneren Organe und eine Zystenbildung, die auch das umliegende Gewebe betreffen kann.  Diese Zwischenwirte k&#246;nnen an diesem Parsasiten erkranken, Symptome zeigen oder auch daran versterben.</p>
<p>Die Zwischenwirte werden von den Endwirten (also beispielsweise Fuchs oder Hund) gefressen und so gelangen die Parasiten in den Darm der Tiere.</p>
<p>Es gibt aber auch Fehlwirte, d.h. in diesen Organismen erfolgt keine oder nur eine partielle Weiterentwicklung und der Parasit stirbt ab. Davor kommt es zur Ansiedlungen der infekti&#246;sen Stadien in der Leber. Fehlwirte sind u.a. Schweine, Hunde (sowohl Fehl-, als auch Endwirt) und auch der Mensch. Beim Menschen betr&#228;gt die Inkubationszeit ca. 10-15 Jahre und verl&#228;uft unbehandelt zu 90% t&#246;dlich.</p>
<p>Aus diesem Grund sollten Hunde und Katzen mindestens 4x im Jahr entwurmt werden, bei starker Gef&#228;hrdung (z.B. Jagdhunde, M&#228;use fangenden Katzen etc.) kann auch bis zu 1x im Monat entwurmt werden.</p>
<p>Da die Eiausscheidung nicht kontinuierlich erfolgt, sollten bei parasitologischen Kotuntersuchungen Sammelproben von mindestens 3 Tagen untersucht werden. Anders als von den meisten Menschen angenommen ist der Bandwurm nur 1,2-4,5 mm lang und die Eier sind mit blo&#223;em Auge nicht im Kot zu erkennen. Darum ist eine mikroskopische Untersuchung n&#246;tig.</p>
<p>Die wichtigste Prophylaxe und Metaphylaxe sind somit v.a. regelm&#228;&#223;ige Wurmkuren f&#252;r die Haustiere und Hygiene im Umgang mit den vierbeinigen Mitbewohnern.</p>
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		<title>August: Leishmaniose</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 10:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Wiener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Leishmanien werden durch den Stich der Sandm&#252;cke (lat. Phlebotomus) &#252;bertragen. Da diese M&#252;ckenart aber in den meisten Gebieten Deutschlands nicht heimisch ist, gilt diese Erkrankung als Reisekrankheit.  Diese Krankheit kommt v.a. in der Mittelmeerregion (Italien, Spanien, Griechenland etc.) vor, aber auch vereinzelt in Deutschland (Regionen in Baden W&#252;rttemberg).

Der Krankheitsverlauf ist sehr unterschiedlich. Zum einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leishmanien werden durch den Stich der Sandm&#252;cke (lat. Phlebotomus) &#252;bertragen. Da diese M&#252;ckenart aber in den meisten Gebieten Deutschlands nicht heimisch ist, gilt diese Erkrankung als Reisekrankheit.  Diese Krankheit kommt v.a. in der Mittelmeerregion (Italien, Spanien, Griechenland etc.) vor, aber auch vereinzelt in Deutschland (Regionen in Baden W&#252;rttemberg).</p>
<p><a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/sandm&#252;cke.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-753" title="sandm&#252;cke" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/sandm&#252;cke.jpg" alt="" width="120" height="81" /></a></p>
<p>Der Krankheitsverlauf ist sehr unterschiedlich. Zum einen erkrankt nicht jedes infizierte Tier, zum anderen kommen h&#228;ufig sehr lange Inkubationszeiten vor und auch das Krankheitsbild variiert.</p>
<p>Allgemeine Symptome wie Abgeschlagenheit, Schw&#228;che, Erbrechen, Lahmheiten, Fieber k&#246;nnen auftreten. H&#228;ufig sind die Lymphknoten verdickt. Auch Hautver&#228;nderungen wie starke Schuppenbildung, Nekrosen (v.a. Ohrspitzen), Juckreiz, Krustenbildungen oder starke Verhornungen sind m&#246;glich.</p>
<p>Die Diagnose wird &#252;ber einen Antik&#246;rpernachweis oder einen Erregernachweis gestellt.</p>
<p>Die Therapie erfolgt mit verschiedenen Medikamenten. Allerdings kommt es sehr selten zur totalen Elimination des Erregers. Auch sind verschiedene Komplikationen (abh&#228;ngig von der Immunit&#228;tslage des Patienten) zu erwarten, so dass langfristig eine schlechte Prognose gestellt werden mu&#223;.</p>
<p>Deshalb ist die Pr&#228;vention um so wichtiger! Damit keine Leishamien &#252;bertragen werden k&#246;nnen, wird die Sandm&#252;cke bek&#228;mpft. Dies kann mit verschiedenen Spot on Pr&#228;paraten oder Halsb&#228;ndern erfolgen. Auch sollte die D&#228;mmerungsphase gemieden werden, da das die aktive Zeit der Insekten ist.</p>
<p>Prinzipiell sollte sich jeder Hundehalter &#252;berlegen, ob es sinnvoll ist, seinen Vierbeiner in solche Regionen mit zunehmen. Auch beim Import von Hunden nach Deutschland sollte an die Leishmaniose gedacht werden, und das Tier vorher getestet werden. Nur so kann ein weiteres Einschleppen dieser Krankheit nach Deutschland verhindert werden.</p>
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		<title>Juli: Transponder: kleiner Chip und gro&#223;e Wirkung</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 20:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Wiener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit einigen Jahren besteht die M&#246;glichkeit, das Haustier mit einem kleinen Chip kennzeichnen zu lassen.  F&#252;r Pferde, die jetzt einen neuen Equidenpass erhalten, ist der Chip Pflicht.
Wird ein Tier vermisst oder besitzerlos aufgefunden, kann das Tier so problemlos seinem Eigent&#252;mer zugeordnet werden. Daf&#252;r ist die kostenlose Registrierung bei Tasso die Voraussetzung.











Der Chip ist ca. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einigen Jahren besteht die M&#246;glichkeit, das Haustier mit einem kleinen Chip kennzeichnen zu lassen.  F&#252;r Pferde, die jetzt einen neuen Equidenpass erhalten, ist der Chip Pflicht.</p>
<p>Wird ein Tier vermisst oder besitzerlos aufgefunden, kann das Tier so problemlos seinem Eigent&#252;mer zugeordnet werden. Daf&#252;r ist die kostenlose Registrierung bei Tasso die Voraussetzung.</p>
<table style="align: center; border-spacing: 0px;" cellspacing="0">
<col></col>
<col></col>
<col></col>
<tbody>
<tr style="align: top;" valign="top">
<td style="padding-right: 10px; padding-left: 10px; border-style: none;"><a href="../wp-content/uploads/chip2.jpg"><img title="chip2" src="../wp-content/uploads/chip2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></td>
<td style="padding-right: 10px; padding-left: 10px; border-right-style: none; border-top-style: none; border-bottom-style: none;"></td>
<td style="padding-right: 10px; padding-left: 10px; border-top-style: none; border-bottom-style: none; border-right-style: none;"><a href="../wp-content/uploads/chip4.jpg"><img title="chip4" src="../wp-content/uploads/chip4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></td>
</tr>
<tr style="x-cell-content-align: top;" valign="top">
<td style="padding-right: 10px; padding-left: 10px; border-left-style: none; border-right-style: none; border-bottom-style: none;" colspan="3">Der Chip ist ca. 12 mm gro&#223; und wird mit einer Spritze unter die Haut   plaziert. Der Eingriff ist relativ schmerzlos. Um Komplikationen, wie   z.B. Blutungen oder Nervenreizungen zu verhindern, sollte das   Implantieren des Chips nur von einem Tierarzt durchgef&#252;hrt werden.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Auch f&#252;r Reisen ins Ausland ist der Chip zur Pflicht geworden. Durch diesen Transponder wird der <strong>Blaue Heimtierausweis </strong>dem Tier zweifelsfrei zugeordnet. Es mu&#223; beachtet werden, dass aus diesem Grund der Chip zeitgleich oder vor der Impfung gesetzt werden mu&#223;. Eine umgekehrte Reihenfolge (erst Impfung und dann der Chip), hat erfahrungsgem&#228;&#223; schon Probleme am Grenz&#252;bergang bereitet. Bitte beachten Sie bei Reisen au&#223;erhalb Deutschlands die jeweils g&#252;ltigen Bestimmungen und planen Sie Ihre Reise langfristig!</p>
<p><a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/chip1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-730" title="chip1" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/chip1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/leseger&#228;t.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-731" title="leseger&#228;t" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/leseger&#228;t-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>Juni: Hufrehe</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 11:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Wiener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hufrehe ist eine Ver&#228;nderung der Huflederhaut bedingt durch ein multifaktorielles Entz&#252;ndungsgeschehen. Die Ursachen k&#246;nnen u.a. stoffwechselbedingt (z.B. &#252;berm&#228;&#223;ige Aufnahme von Getreide oder kaltem Wasser), hormonell, traumatisch (z.B. Verletzungen, Stauchungen, &#252;berm&#228;&#223;ige Belastung), infekti&#246;s (z.B. Bakterien bei der Geburtsrehe oder viral bedingte Lungenentz&#252;ndungen) oder auch bestimmte Medikamente sein.
In der Lederhaut beginnen sich verschiedene Entz&#252;ndungen abzuspielen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hufrehe ist eine Ver&#228;nderung der Huflederhaut bedingt durch ein multifaktorielles Entz&#252;ndungsgeschehen. Die Ursachen k&#246;nnen u.a. stoffwechselbedingt (z.B. &#252;berm&#228;&#223;ige Aufnahme von Getreide oder kaltem Wasser), hormonell, traumatisch (z.B. Verletzungen, Stauchungen, &#252;berm&#228;&#223;ige Belastung), infekti&#246;s (z.B. Bakterien bei der Geburtsrehe oder viral bedingte Lungenentz&#252;ndungen) oder auch bestimmte Medikamente sein.</p>
<p>In der Lederhaut beginnen sich verschiedene Entz&#252;ndungen abzuspielen und es kommt zu Durchblutungssch&#228;den. Diese sind auch der Ausl&#246;ser f&#252;r die gut sichtbare Lahmheit. Es kann zwischen einer akuten Phase der Hufrehe mit beginnender Lahmheit und einer chronische Phase unterschieden werden. Von einer akuten Phase spricht man, wenn die Symptome weniger als 48h bestehen. Prinzipiell k&#246;nnen alle vier Hufe betroffen sein. H&#228;ufiger sind es allerdings nur die Vorderhufe.</p>
<p>Da die Rehe sehr schmerzhaft ist, versucht das Tier die betroffenen Hufe zu entlasten. Deshalb stellt es die Hinterhufe weit unter den K&#246;rper und streckt die Vorderhufe nach vorne. So reduziert es die Belastung. Sind alle vier Hufe betroffen, wird das Tier h&#228;ufig liegen. Die Hufe sind vermehrt warm, das Tier ist unwillig die Hufe anzuheben und man kann eine &#8220;pochende&#8221; Zehenarterie ertasten. Je nach Schweregrad kann es auch zu allgemeinen St&#246;rungen kommen, z.B. Zittern oder einer verst&#228;rkten Atmung.</p>
<p>Bestehen die Schmerzen l&#228;nger als 48h, geht die Krankheit ins chronische Stadium &#252;ber. Hier kann es im schlimmsten Fall zu einer Rotation des Hufbeins, dem Durchbrechen des Hufbeins durch die Sohle und nachfolgendem &#8220;Ausschuhen&#8221; kommen. Ist die Rotation nur geringgradig, bilden sich die typischen Reheringe an der Hufwand. Der Schweregrad der Ver&#228;nderungen am Huf kann am besten r&#246;ntgenologisch beurteilt werden.</p>
<p>Um die Sch&#228;den so gering wie m&#246;glich zu halten und dem Tier die Schmerzen zu ersparen, sollte eine geeignete Therapie so schnell wie m&#246;glich erfolgen. Es sollte versucht werden, eine Rotation des Hufbein zu verhindern. Ist eine Ursache der Rehe bekannt, sollte sie unverz&#252;glich abgestellt werden. Bei  einer &#252;berm&#228;&#223;igem Getreideaufnahme beispielsweise, kann die Magen-Darm-Passage mit &#214;l beschleunigt werden. Die Kraftfutterration ist zu reduzieren oder gar zu streichen. Daf&#252;r sollte gutes Heu und Stroh angeboten werden.</p>
<p>In der fr&#252;hen Phasen ist wiederholte <strong>aber </strong>geringe Bewegung vorteilhaft. Das gilt allerdings nur, wenn es nicht zu einer Steigerung der Schmerzen kommt. Um die Schmerzen zu reduzieren, sollte das Tier auf einen weichen Sandgrund gestellt werden. Auch verschiedene Arzneimittel, die die Entz&#252;ndungen der Lederhaut und die Gef&#228;&#223;ver&#228;nderungen beeinflussen, sollten verabreicht werden. Wohltuend k&#246;nnen warme und kalte Umschl&#228;ge sein.</p>
<p>Im chronische Stadium muss das Pferd ruhig gehalten werden, um den kranken Huf nicht unn&#246;tig zu belasten. Bei beginnenden Zusammenhangstrennungen am Huf k&#246;nnen Antibiotika und desinfizierende Verb&#228;nde sinnvoll sein. Prinzipiell ist zu bedenken, dass sich die Heilungschancen verschlechtern, wenn das Hufbein durch die Sohle bricht. In hochgradigen, &#228;u&#223;erst schmerzhaften F&#228;llen sollte deshalb auch die Euthanasie in Erw&#228;gung gezogen werden. Wichtig <strong>w&#228;hrend </strong>der Behandlung ist eine gute Zusammenarbeit mit einem Hufschmied. Ein das Hufbein entlastender Auschnitt und ggf. ein orthop&#228;discher Beschlag kann der Rotation des Hufbeins entgegenwirken.</p>
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		<title>Mai: Borreliose</title>
		<link>http://www.tierarztpraxis-wiener.de/?p=699</link>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 16:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Wiener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Borreliose des Hundes wird durch Bakterien verursacht. Die &#220;bertragung findet indirekt &#252;ber Zeckenbisse statt. Die Bakterien gelangen mit dem Zeckenspeichel in den Wirt (Hund). Die Gefahr der Infektion wird gr&#246;&#223;er, je l&#228;nger der Saugakt der Zecke dauert. In der Regel erfolgt die &#220;bertragung nach 24h.
Sind die Borrelien im Tier, beginnen sie sich zu vermehren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Borreliose des Hundes wird durch Bakterien verursacht. Die &#220;bertragung findet indirekt &#252;ber Zeckenbisse statt. Die Bakterien gelangen mit dem Zeckenspeichel in den Wirt (Hund). Die Gefahr der Infektion wird gr&#246;&#223;er, je l&#228;nger der Saugakt der Zecke dauert. In der Regel erfolgt die &#220;bertragung nach 24h.</p>
<p>Sind die Borrelien im Tier, beginnen sie sich zu vermehren und verschiedene Organsysteme zu besiedeln. Das sind v.a. Lymphknoten, Bindegewebe, aber auch die Muskulatur, Gelenke oder das Nervensystem. Bis die ersten Symptome auftreten, k&#246;nnen mehrere Monate vergehen.</p>
<p>H&#228;ufig kommt es zuerst zu Fieber, Abgeschlagenheit und Fre&#223;unlust. Aber auch Lahmheiten, Lymphknotenschwellungen oder neurologische Ausf&#228;lle oder auch Magen-Darm-Beschwerden k&#246;nnen vorkommen.</p>
<p>Der Verdacht einer Borrelioseerkrankung kann bei entsprechender Symptomatik und h&#228;ufigem Zeckenbefall vorliegen. Die endg&#252;ltige Diagnose kann aber nur &#252;ber eine Blutuntersuchung gestellt werden. Die bei einer Infektion gebildeten Antik&#246;rper unterscheiden sich nicht von den Impfantik&#246;rpern. Auch erkrankt nicht jedes Tier, das mit Borrelien Kontakt hatte automatisch an Borreliose. Deshalb sollten immer 2 Blutproben im Abstand von 4 Wochen genommen und der Verlauf der Antik&#246;rper beurteilt werden. So kann eine akute Infektion diagnostiziert und behandelt werden.</p>
<p>Die Therapie wird mit Antibiotika vorgenommen. Unterst&#252;tzend werden Entz&#252;ndungshemmer verabreicht. Je nach Therapiebeginn und Krankheitsverlauf kann es dazu kommen, dass trotzdem Borrelien im Organsimus vorkommen. Deshalb ist so fr&#252;h wie m&#246;glich mit einer Therapie (nach Diagnosestellung!) zu beginnen.</p>
<p>Prophylaktisch sind die Zecken zu bek&#228;mpfen. Das kann mit geeigneten Halsb&#228;ndern oder bew&#228;hrten Spot-on Pr&#228;paraten erfolgen. Zu beachten ist allerdings, dass sich trotz der Pr&#228;parate vereinzelte Zecken am Tier festbei&#223;en, allerdings wesentlich schneller wieder abfallen. Alle Medikamente entbinden den Halter also nicht von der Pflicht, das Tier regelm&#228;&#223;ig nach Zecken ab zu suchen. Ist eine Zecke vorhanden, sollte sie durch drehen und/oder leichten Zug entfernt werden. &#214;le oder andere &#8220;Hausmittel&#8221; sollten nicht benutzt werden, da dadurch die Atem&#246;ffnung der Zecker verstopft werden, die Zecke &#8220;gestre&#223;t&#8221; wird und dadurch vermehrt (vielleicht infekti&#246;sen) Speichel in den Wirt abgibt.</p>
<p>Eine weitere vorbeugende Ma&#223;nahme ist eine Borreliose-Impfung. Die Grundimmunisierung ist je nach Hersteller unterschiedlich. Die Auffrischungsimpfung erfolgt 1/2 &#8211; 1 x im Jahr. Das Wirkungsprinzip des Impfstoffes ist au&#223;ergew&#246;hnlich. Durch die Impfung bildet der Hund Antik&#246;rper. Beim Bi&#223; der Zecke, wandern diese in den Darm der Zecke und binden an die sich dort befindenden Borrelien. So wird die &#220;bertragung der Bakterien in den Hund verhindert.</p>
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		<title>April: Myxomatose des Kaninchens</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 19:17:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Wiener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1952 ist die Erkrankung bekannt und breitet sich seitdem aus. Der Erreger der Myxomatose ist ein Pockenvirus. Die Hauptinfektion erfolgt &#252;ber Stechm&#252;cken, die das Virus von Wildkaninchen auf die Hauskaninchen &#252;bertragen. Aber auch innerhalb des Bestandes k&#246;nnen sich die Tiere gegenseitig anstecken. Dies erfolgt zum einen &#252;ber den direkte Kontakt, kontaminiertes Futter oder Stalleinrichtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1952 ist die Erkrankung bekannt und breitet sich seitdem aus. Der Erreger der Myxomatose ist ein Pockenvirus. Die Hauptinfektion erfolgt &#252;ber Stechm&#252;cken, die das Virus von Wildkaninchen auf die Hauskaninchen &#252;bertragen. Aber auch innerhalb des Bestandes k&#246;nnen sich die Tiere gegenseitig anstecken. Dies erfolgt zum einen &#252;ber den direkte Kontakt, kontaminiertes Futter oder Stalleinrichtungen und zum anderen &#252;ber Parasiten, z.B. den Kaninchenfloh.</p>
<p><a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/April.1-2010.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-691" title="April.1-2010" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/April.1-2010-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ungef&#228;hr eine Woche nach der Infektion kommt es zu Entz&#252;ndungen der Augen. Die Symptome variieren von einer einfachen R&#246;tung, &#252;ber eitrigen Augenausflu&#223;, bis hin zur Blindheit. Auch Mund, Nase, Genitalorgane schwellen an. Die Kn&#246;tchen und Quaddeln an der Innenseite der Ohrmuschel sind typisch f&#252;r diese Erkrankung. Die Futter- und Wasseraufnahme ist weitestgehend ungest&#246;rt. Erst zum Schlu&#223; stellen die Tiere das Fressen ein. Sie werden zunehmend matt und teilnahmslos und verenden nach ca. 10 Tagen. Nur vereinzelt kann ein Tier &#252;berleben, allerdings wird es dann h&#246;chstwahrscheinlich Viren ausscheiden.</p>
<p>Eine Therapie kann nur symptomatisch erfolgen, wobei die Heilungschancen relativ schlecht sind. Die Behandlung sollte nur in kleinen Best&#228;nden erfolgen, da kranke Kaninchen eine Ansteckungsquelle f&#252;r weitere Tiere darstellen.</p>
<p>Ein Schutz vor dieser Erkrankung bietet eine Impfung. Diese erfolgt 2x im Abstand von vier Wochen und h&#228;lt ca. 1/2 Jahr an. Da die Stechm&#252;cken aber &#252;ber ein halbes Jahr aktiv sind, sollte der Impfschutz alle halbe Jahr aufgefrischt werden. Jungtiere k&#246;nnen ab einem Alter von vier Wochen geimpft werden.</p>
<p><a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/april.4-2010.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-692" title="april.4-2010" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/april.4-2010-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Tiere die eine Erkrankung &#252;berstanden haben, sollten nicht geimpft werden, da es dann zu Erkrankungen kommen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>M&#228;rz: Zahnprobleme des Hundes (Teil 2)</title>
		<link>http://www.tierarztpraxis-wiener.de/?p=662</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Wiener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Maulh&#246;hle variiert im Aussehen je nach Rasse. Es werden zwischen kurzk&#246;pfigen (z.B. Mops, Pekinese), normalk&#246;pfigen (z.B. Husky) und langk&#246;pfigen (z.B. Collie) Rassen unterschieden. Der Hund besitzt im Normalfall 42 Z&#228;hne. Die Gr&#246;&#223;e der Z&#228;hne und die Gr&#246;&#223;e der Zunge wurden bei den Z&#252;chtungen der verschieden Rassen kaum beeintr&#228;chtigt. Dies hat zur Folge, dass gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Maulh&#246;hle variiert im Aussehen je nach Rasse. Es werden zwischen kurzk&#246;pfigen (z.B. Mops, Pekinese), normalk&#246;pfigen (z.B. Husky) und langk&#246;pfigen (z.B. Collie) Rassen unterschieden. Der Hund besitzt im Normalfall 42 Z&#228;hne. Die Gr&#246;&#223;e der Z&#228;hne und die Gr&#246;&#223;e der Zunge wurden bei den Z&#252;chtungen der verschieden Rassen kaum beeintr&#228;chtigt. Dies hat zur Folge, dass gerade bei kurzk&#246;pfigen Hunden ein Platzproblem in der Maulh&#246;hle vorhanden ist. Die Z&#228;hne stehen enger und teilweise auch verdreht. Durch diese Fehlstellung ist der Selbstreinigungsmechanismus der Maulh&#246;hle au&#223;er Kraft gesetzt: Futterpartikel bleiben leichter h&#228;ngen und die Z&#228;hne werden nicht in vollem Umfang vom Speichel umsp&#252;lt. Hinzu kommt, dass gerade betroffene Rassen (z.B. Pekinesen) h&#228;ufig mehr auf dem Sofa leben und manchmal auch eher spazieren getragen werden, als dass sie &#252;ber die Wiesen flitzen. Dies f&#252;hrt weiter zu einer Reduktion des Speichelflusses und die ganzt&#228;gige Gabe von Leckerlis tut ihr &#252;briges: Bakterien siedeln sich an und bilden Plaque. H&#228;lt der Zustand an, mineralisiert sich die Plaque, es kommt zur Zahnsteinbildung und anschlie&#223;end zu Paradontalerkrankungen.</p>
<div id="attachment_664" class="wp-caption alignleft" style="width: 217px"><a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/m&#228;rz.1-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-664  " title="m&#228;rz.1-2010" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/m&#228;rz.1-2010-300x225.jpg" alt="" width="207" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">beginnende Zahnsteinbildung und Parodontitis</p></div>
<div id="attachment_665" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/m&#228;rz.3-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-665 " title="m&#228;rz.3-2010" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/m&#228;rz.3-2010-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">hochgradige Zahnsteinbildung</p></div>
<p>Wird der Zahnstein nicht entfernt, vermehren sich die darauf befindlichen Bakterien und der Zahnstein nimmt an Gr&#246;&#223;e zu. Das angrenzende Zahnfleisch entz&#252;ndet sich weiter und zieht sich zur&#252;ck. So werden auch die Zahnwurzel und der Zahnhalteapparat gesch&#228;digt. Ist der Zahnhalteapparat kaputt und wenn die Zahnwurzeln frei liegen, ist der Zahn nicht mehr zu retten und muss gezogen werden.</p>
<div id="attachment_666" class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/m&#228;rz.6-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-666  " title="m&#228;rz.6-2010" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/m&#228;rz.6-2010-300x225.jpg" alt="" width="330" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">extrahierter Backenzahn mit Wurzelabsze&#223;</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Um m&#246;glichst die Z&#228;hne erhalten zu k&#246;nnen, sollte der Hund regelm&#228;&#223;ig auf Zahnerkrankungen kontrolliert werden. Hat sich Zahnstein gebildet, muss dieser zeitnah entfernt werden. Dies wird am besten mit einem Ultraschallreiniger durchgef&#252;hrt. Dabei werden alle Z&#228;hne kontrolliert, gereinigt und wieder poliert, um Zahnsteinneubildungen zu verhindern.</p>
<div id="attachment_667" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/m&#228;rz.2-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-667" title="m&#228;rz.2-2010" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/m&#228;rz.2-2010-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Zustand nach Zahnsteinentfernung</p></div>
<div id="attachment_668" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/m&#228;rz.4-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-668" title="m&#228;rz.4-2010" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/m&#228;rz.4-2010-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Zustand nach Zahnsteinentfernung, Extraktion eines Backenzahns</p></div>
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		<title>Februar: Zahnprobleme des Hundes (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Wiener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hund besitzt, vergleichbar mit dem Menschen, Milch- und bleibende Z&#228;hne. Mit drei bis sechs Wochen brechen beim Hund die Milchz&#228;hne durch. Er besitzt 28 Milchz&#228;hne, bestehend aus drei Schneidez&#228;hnen, einem Eckzahn und drei Backenz&#228;hnen je Quadrant. Die Milchz&#228;hne haben wichtige Funktionen bei der Nahrungsaufnahme und –zerkleinerung, vor allem aber dienen sie als Platzhalter f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Hund besitzt, vergleichbar mit dem Menschen, Milch- und bleibende Z&#228;hne. Mit drei bis sechs Wochen brechen beim Hund die Milchz&#228;hne durch. Er besitzt 28 Milchz&#228;hne, bestehend aus drei Schneidez&#228;hnen, einem Eckzahn und drei Backenz&#228;hnen je Quadrant. Die Milchz&#228;hne haben wichtige Funktionen bei der Nahrungsaufnahme und –zerkleinerung, vor allem aber dienen sie als Platzhalter f&#252;r die bleibenden Z&#228;hne. Der Zahnwechsel erfolgt mit f&#252;nf bis sechs Monaten. Normalerweise l&#246;sen sich die Milchzahnwurzeln mit dem Durchbruch der bleibenden Z&#228;hne auf und die Zahnkronen fallen aus.</p>
<div id="attachment_637" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-637 " title="Feb. 1-2010" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/Feb.-1-20102-300x225.jpg" alt="Feb. 1-2010" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">beginnende Zahnsteinbildung</p></div>
<div id="attachment_638" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-638" title="Feb.2-2010" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/Feb.2-20106-300x225.jpg" alt="Feb.2-2010" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">4 persistierende Milchz&#228;hne</p></div>
<p>Bereits hier kann es zu ersten Problemen kommen: Vor allem bei Hunden kleiner Rassen (z.B. Pekinese, Shi-Tzu, Mops, Yorkshire- Terrier, Jack-Russel-Terrier) kann es dazu kommen, dass sich die Wurzeln nicht oder nur unvollst&#228;ndig aufl&#246;sen. Der bleibende Zahn bricht dann durch, obwohl der Milchzahn noch vorhanden ist (so genannte persistierende Milchz&#228;hne). In der Maulh&#246;hle befinden sich dann deutlich mehr Z&#228;hne. So kommt es zu einem Platzproblem in der Maulh&#246;hle. Neben dem vermehrten H&#228;ngenbleiben von Futterpartikeln und folgender Zahnsteinbildung kann es auch zu Fehlstellungen der durchbrechenden bleibenden Z&#228;hne kommen. Diese wachsen h&#228;ufig einger&#252;ckt in den Gaumen und es kann zu schmerzhaften „Einbissen“ kommen, so dass der Hund manchmal eine Zahnspange ben&#246;tigt um die normale Zahnstellung wiederherzustellen.</p>
<div id="attachment_639" class="wp-caption aligncenter" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-639" title="Feb.3-2010" src="http://www.tierarztpraxis-wiener.de/wp-content/uploads/Feb.3-2010-300x225.jpg" alt="Feb.3-2010" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Extraktion der Milchz&#228;hne</p></div>
<p>Bricht der bleibende Zahn durch und der Milchzahn ist noch nicht ausgefallen, sollte unverz&#252;glich der Tierarzt aufgesucht werden, damit das Problem schnellst m&#246;glich behoben werden kann, ehe es zu l&#228;ngerfristigen Sch&#228;den kommt. Gleiches gilt, wenn ein Zahn abbricht. Gerade bei Milchz&#228;hnen ist dies problematisch, da durch die offene „Zahnh&#246;hle“ Bakterien aufsteigen k&#246;nnen und so zu Entz&#252;ndungen und Sch&#228;den der Zahnanlage des folgenden bleibenden Zahns f&#252;hren k&#246;nnen. Auch die bleibenden Z&#228;hne k&#246;nnen abbrechen (v.a. bei sehr aktiven Hunden). Je nach Zeitpunkt und Auspr&#228;gung des Traumas wird der Zahn mit einer F&#252;llung behandelt oder gezogen. Da das Tier &#228;hnliche Schmerzen wie der Mensch empfindet, sollte das Problem so fr&#252;h wie m&#246;glich behandelt werden.</p>
<p>Der Hund besitzt normalerweise 42 bleibende Z&#228;hne. Vereinzelt kommt es vor, dass einige Z&#228;hne nicht angelegt sind (v.a. die ersten beiden Backenz&#228;hne). Meistens stellt dies keine Probleme dar, es sei denn mit dem Tier soll gez&#252;chtet werden. Auch kann es vorkommen, dass Z&#228;hne doppelt angelegt sind. Dann kann es, &#228;hnlich wie bei den persistierenden Milchz&#228;hnen, zu den daraus resultierenden Erkrankungen kommen. Deshalb sollte man sich m&#246;glichst bald um eine Korrektur k&#252;mmern. Allerdings ist zu beachten, dass das Problem der &#252;berz&#228;hligen Z&#228;hne eventuell vererbt werden kann.</p>
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		<title>Januar: Kastration bei der Katze</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 09:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Wiener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Die weibliche Katze wird mit ca. einem halben Jahr geschlechtsreif bzw. rollig. Der Zyklus wird durch die L&#228;nge des Tageslichts gesteuert. So kann die Katze ab Fr&#252;hling alle zwei bis drei Wochen paarungsbereit werden. Katzen, die sich nur im Haus aufhalten und so k&#252;nstlichem Licht ausgesetzt sind, k&#246;nnen das ganze Jahr &#252;ber rollig werden. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Die weibliche Katze wird mit ca. einem halben Jahr geschlechtsreif bzw. rollig. Der Zyklus wird durch die L&#228;nge des Tageslichts gesteuert. So kann die Katze ab Fr&#252;hling alle zwei bis drei Wochen paarungsbereit werden. Katzen, die sich nur im Haus aufhalten und so k&#252;nstlichem Licht ausgesetzt sind, k&#246;nnen das ganze Jahr &#252;ber rollig werden. Diese Zeit ist f&#252;r die Katze und auch f&#252;r den Besitzer sehr anstrengend, da sich das Verhalten des Stubentigers stark &#228;ndern kann. Eine sonst tr&#228;ge Katze wird unter Umst&#228;nden ziemlich unruhig oder auch sehr anh&#228;nglich. Die Tiere mauzen verst&#228;rkt und k&#246;nnen in der Zeit auch mal die Futteraufnahme verweigern. Eine gesunde Katze kann zweimal im Jahr werfen. Die Wurfgr&#246;&#223;e variiert in Normalfall zwischen zwei und f&#252;nf Welpen. Jeder Katzenbesitzer sollte sich bei Freig&#228;ngern &#252;berlegen, ob er Abnehmer f&#252;r kommende Welpen hat oder ob er die Rolligkeit seiner Katze unterbinden m&#246;chte. <strong>Das T&#246;ten von neugeborenen Katzen ist gesetzlich verboten und wird bestraft!!!</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">F&#252;r die Unterdr&#252;ckung der Rolligkeit gibt es verschiedene legale Methoden:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Zum einen gibt es die<span style="text-decoration: underline;"> „Pille“</span> f&#252;r die Katze. Dieses Hormonpr&#228;parat wird dem Tier einmal in der Woche verabreicht. Der Halter muss die regelm&#228;&#223;ige Einnahme kontrollieren. Aufgrund verschiedener Risiken (Diabetes mellitus, Wachstum der Milchdr&#252;sen, Beg&#252;nstigen vom Wachstum von Tumoren) sollte diese Verh&#252;tungsmethode nicht l&#228;nger als 18 Monate verwendet werden. Anschlie&#223;end erfolgt eine zwei bis dreimonatige Pause, ehe die Behandlung fortgesetzt werden kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Dauerhafte Abhilfe erreicht man mit der <span style="text-decoration: underline;">Kastration</span>, also dem Entfernen der Eierst&#246;cke. Diese Operation sollte bevorzugt vorgenommen werden, wenn die Katze nicht rollig ist, da es ansonsten zu st&#228;rkeren Blutungen w&#228;hrend der OP kommen kann und auch der Hautschnitt etwas gr&#246;&#223;er ist. Diese Routineoperation dauert etwa eine Stunde und wird sehr gut von der Katze vertragen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Um die Tiere nicht w&#228;hrend einer Rolligkeit oder w&#228;hrend der (unbemerkten) Tr&#228;chtigkeit zu operieren, ist der <strong>optimale Zeitpunkt</strong> f&#252;r die Operation im <strong>Januar</strong> und <strong>Februar</strong>.</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" style="margin-left: 20px; margin-right: 20px;" title="P1000641" src="../wp-content/uploads/P1000641-300x225.jpg" alt="P1000641" width="300" height="225" align="absmiddle" /></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: center;">
<h5>Drei ausgesetzte Katzenwelpen (ca. 10 Tage alt), die erfolgreich mit der Flasche aufgezogen und vermittelt wurden.</h5>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Bitte informieren Sie sich &#252;ber die Verh&#252;tungsmethoden bei der Katze. Leider k&#252;mmern sich noch nicht alle Tierhalter um ihre Vierbeiner. So kommt es, dass jedes Jahr viele unerw&#252;nschte Katzenwelpen vernachl&#228;ssigt, ausgesetzt oder get&#246;tet werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sollten Sie sich um wilde Katzen k&#252;mmern und nicht &#252;ber die finanziellen Mittel f&#252;r eine Kastration verf&#252;gen, sprechen Sie mich bitte an, damit wir gemeinsam eine L&#246;sung finden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
]]></content:encoded>
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		<title>Dezember: Silvesterangst</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 21:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Wiener</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>

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		<description><![CDATA[Angst geh&#246;rt zum nat&#252;rlichen Warnsystem eines Individuums und kann es so, durch z.B. Flucht, vor Gefahren sch&#252;tzen.
Ein besonderes Problem stellt f&#252;r viele Tierhalter die Angst ihrer Lieblinge vor L&#228;rm und Feuerwerksk&#246;rper dar. Ist das Tier eher &#228;ngstlicher Natur, ist der Besitzer versucht, es zu beruhigen. Das ist allerdings der schlimmste Erziehungsfehler, den ein Halter gegen&#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Angst geh&#246;rt zum nat&#252;rlichen Warnsystem eines Individuums und kann es so, durch z.B. Flucht, vor Gefahren sch&#252;tzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein besonderes Problem stellt f&#252;r viele Tierhalter die Angst ihrer Lieblinge vor L&#228;rm und Feuerwerksk&#246;rper dar. Ist das Tier eher &#228;ngstlicher Natur, ist der Besitzer versucht, es zu beruhigen. Das ist allerdings der schlimmste Erziehungsfehler, den ein Halter gegen&#252;ber seinem Tier machen kann. Durch die Zuwendung, Zusprache, K&#246;rperkontakt oder durch das Verabreichen von Leckerlis wird der Hund nicht, wie angenommen, beruhigt, sondern im Gegenteil: er wird in seiner Angst best&#228;tigt und daf&#252;r belohnt. Das hat zur Folge, dass sich das &#228;ngstliche Verhalten von Mal zu Mal steigern wird. Genauso wichtig ist es, den Hund nicht f&#252;r seine Angst zu bestrafen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Idealfall wird mit dem Hund trainiert. Das kann mit L&#228;rm von der CD oder &#8220;inszeniertem&#8221; L&#228;rm sein. Man beginnt ganz leise die Ger&#228;usche zu provozieren. Bleibt der Hund gelassen wird er ausgiebig belohnt und gelobt. &#196;ngstliches Verhalten wird ignoriert. So lernt der Hund stufenweise, auch bei gr&#246;&#223;erer Lautst&#228;rke, ruhig zu bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterst&#252;tzend kann mit verschiedenen Medikamenten, Nahrungserg&#228;nzungs- oder Futtermitteln gearbeitet werden. Hierbei ist zu beachten, dass die fr&#252;her h&#228;ufig verwendeten Beruhigungsmittel eher kontraproduktiv sind. Sie versetzten den Hund in einen Zustand, in dem er sich nicht koordiniert bewegen konnte und vor sich hin &#8220;d&#228;mmerte&#8221;. Dem Besitzer erschien er sehr ruhig. Tats&#228;chlich aber war er deutlich ger&#228;uschempfindlicher, konnte sich aber nicht bewegen. Dies f&#252;hrte zu einer Steigerung der Angst. Aus diesen Gr&#252;nden sind solche Medikamente, obwohl sie relativ preisg&#252;nstig sind, abzulehnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Deutlich positiver wirken sich Pheromonhalsb&#228;nder, -sprays, oder -zerst&#228;uber aus. Sie enthalten Duftstoffe, die den Duftstoffen aus der Ges&#228;ugeleiste einer s&#228;ugenden H&#252;ndin entsprechen und vermitteln dem Hund ein &#8220;Wohlbefinden&#8221;. Zus&#228;tzlich k&#246;nnen angstl&#246;sende Medikamente eingesetzt werden. Diese Medikamente haben ihren Wirkansatz im &#8220;Angstzentrum&#8221; des Gehirns und beeinflussen nicht das Bewusstsein oder die Bewegungsf&#228;higkeit des Hundes. Sie wirken, wie auch die meistens Nahrungserg&#228;nzungsmittel und Futtermittel, nicht sofort. Es ist n&#246;tig diese &#252;ber einen ausreichend langen Zeitraum, je nach Pr&#228;parat mindestens 3 Tage bis einige Wochen vor dem Ereignis, zu verabreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">
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