Alter  ist relativ. Mancher Senior wirkt mit 70 Jahren fit und junggeblieben und manche Menschen sind mit 50 Jahren schon alt. Wenn es bei Menschen schon schwierig ist, zu bestimmen, was „alt“ ist, wie können wir das dann bei unseren Haustieren?

Unsere Haustiere unterscheiden sich durch ihre Arten (Hunde, Katzen, Kaninchen etc.) aber auch durch ihre Rassen (Berner Sennenhund, Main Coon Katze, Rosettenmeerschweinchen etc.) aus. Wie bei uns ist Altern auch streß- und haltungsabhängig.

Während eine Ratte eine Lebenserwartung von 2-3 Jahren hat, kann ein  Wellensittich zwischen 5-8 Jahre leben oder  ein Meerschweinchen ca. 4-8 Jahre. Katzen und manche Hunderassen werden deutlich älter. Die Lebenserwartung sollte bei der Anschaffung eines Haustieres berücksichtigt werden, immerhin übernimmt man Verantwortung für ein Lebewesen.

Bei Katzen kann man von einer Lebenserwartung von 14 bis 20 Jahren ausgehen. Obwohl Katzen also relativ alt werden können, fangen die Tiere mit 7 Jahren an zu altern. Wenn man sich so manchen Streuner anschaut, wirken diese relativ schnell alt. Dazu kommt, dass unkastrierte Katzen nicht so lange leben wie kastrierte Artgenossen. Das liegt daran, dass aufgrund der Hormone der Streßpegel steigt und häufig Prügeleien unter den Tieren stattfinden. Diese Auseinandersetzungen führen nicht nur zu Verletzungen, sondern können auch lebensbedrohliche Krankheiten übertragen.

Da Katzen häufig im höheren Alter Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen bekommen, empfiehlt es sich ab 7 Jahren einen Alterscheck inklusive Blutprobe durchzuführen.

Bei Hunden ist die Altersfrage schwer zu beantworten. Grundsätzlich werden große Hunde nicht so alt wir kleine Hunde und altern dementsprechend schneller. Bei einer Dogge kann man von einer Lebenserwartung von 8 Jahren ausgehen und ein Alterungsprozeß wird bei 5 Jahren einsetzen.

Kleine Hunde, wie zum Beispiel Dackel oder Yorkshire Terrier, können ohne Probleme manchmal 18 Jahre alt werden. Dementsprechend  sind dann 12 Jahre alte Tiere zwar der älteren Gruppe zu zuordnen, aber ohne „richtig“ alt zu sein. Zusätzlich sind die Rassedispostionen für bestimmte Krankheiten zu berücksichtigen, denn im Alter erhöht sich manchmal die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten selbiger. Dies ist damit zu erklären, dass Zellschäden zu Krankheiten führen. Je häufiger sich eine Zelle erneuert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei so einer Erneuerung ein Fehler einschleicht.

Je nach Rasse werden dann auch verschiedene Vorsorgeuntersuchung angeboten zum Beispiel Röntgen des Brustkorbs (um krankhafte Herzvergrößerungen festzustellen), Ultraschall des Bauchraumes (um Milztumore auszuschließen) sowie Blutproben (um Diabetes auzuschließen und die Funktionen von Leber und Nieren zu überwachen).

Haben Sie Fragen zur individuellen Altersversorgung ihres Lieblings? Dann fragen Sie uns- wir helfen Ihnen gern!

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Wer kennt das nicht: Man geht spazieren und sieht auf der Straße einen niedlichen Hund und grübelt, welche Rasse könnte der sein? Aber was ist eigentlich eine Hunderasse?

Es gibt keine einheitliche Definition einer Hunderasse. Im Veterinärmedizinischen Wörterbuch steht: Rasse: Eine Gruppe von Individuen einer Art, die sich in bestimmten Merkmalen von anderen Individuengruppen unterscheiden und diese Merkmalsvariation vererben. Es gibt verschiedene Merkmale (äußerlich: z.B. Körperbau, Fellfarbe, Haarlänge und innerlich: Wesen), die sich von anderen abgrenzen lassen. Meistens sind Rassen durch ihre jeweiligen Zuchtverbände /Vereine definiert. So kommt es, dass kontinuierlich neue Hunderassen entstehen z.B. Rasmo, Labradoodle.

Es gibt verschiedene Prädispostionen (Vorbelastung) für Erkrankungen, die bei bestimmen Rassen gehäuft auftreten. z.B. Maligne Histiozytose (bösartige Tumorerkrankung) beim Bernersennenhund oder Hyperurikosurie  beim Dalmatiner. Da dies meistens durch bestimmte Gendefekte ausgelöst werden und damit auch vererbt werden, sind die Zuchtverbände und Forschung bemüht, das Gen zu identifizieren. Ist das Gen bekannt, kann häufig nach diesem Gendefekt gesucht und über eine Blutprobe nachgewiesen werden. Mit Tieren, die das „kranke“ Gen haben, sollte nicht mehr gezüchtet werden. Die Erforschung von Gendefekten kann sehr lange dauern und teuer sein. Dies hat zur Folge, dass manche Untersuchungen auf defekte Gene patentiert sind und nur von speziellen Laboren durchgeführt werden kann.

Anders verhält es sich z.B. bei der Anfertigung von Röntgenbildern zum Ausschluss von bestimmten Erkrankungen. Beim Verein für Deutsche Schäferhunde wird mit der jeweiligen Tierarztpraxis ein Vertrag geschlossen, der die Praxis berechtigt die geforderten Aufnahmen anzufertigen und zur Auswertung zu Versenden.

Während i.d.R. die Gendefekte oder die Röntgenaufnahmen eher für die Zuchttauglichkeit ausschlaggebend sind, gibt es doch einige „Baustellen“, die für den Halter von Relevanz sind. So ist die Ernährung eine nicht zu unterschätzende Rasseproblematik. Gerade die Ernährung eines heranwachsenden Hundes kann mehr bedeuten, als Futter aus dem Discounter in den Napf zu geben. Hier wird weniger nach Rasse als mehr nach Hundegruppen unterschieden.

Die unterschiedlichen Dispositionen zu kennen, gehört zum Basiswissen in der Tiermedizin und ist bei jeder Vorstellung eines Haustieres wichtig. Natürlich gibt es die Dispositionen auch bei Katzen. So sind Main Coon Katzen häufiger von Herzerkrankungen betroffen, als die meisten anderen Rassen. Perserkatzen leiden  häufiger an Nierenzysten.

Sollten Sie spezielle Fragen zu Ihrem Hund oder Katze und mit damit eventuell verbunden Krankheiten haben oder sich für spezielle Untersuchungen interessieren, sprechen Sie uns an.

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Der Markt für Haustiere wächst stetig und wird zunehmend unübersichtlich. Verschiede Personen bieten ihre Leistungen an: Ernährungsberater, Tierheilpraktiker, Chiropraktiker, Osteopathen und und und…Für die Ausbildung zum Tierarzt ist ein mindestens 5 1/2 Jahre andauerndes Studium nötig. In dieser Zeit werden die anatomischen und physiologischen Grundlagen, die tierartspezifischen Besonderheiten (z.B. Medikamentenunverträglichkeiten), sowie die unterschiedlichen Krankheiten gelehrt. Die Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten beträgt je nach Schulabschluss zwei bis drei Jahre.  Sowohl für TFAs als auch für Tierärzte gibt es die Möglichkeiten der zusätzlichen Qualifikationen. So kann z.B. die Fachtierarztbezeichnung für Tierernährung oder die Zusatzbezeichnung für Homöopathie oder Akupunktur erworben werden.

Davon abzugrenzen sind selbsternannte Berater, Tierheilpraktiker etc. Diese Bezeichnungen sind nicht geschützt- d.h. das sich jeder z.B. Tierheilpraktiker nennen darf. Häufig wird mit Zertifikaten geworben, die nach unterschiedlicher „Ausbildung“- manchmal nur Wochenendkurse oder Fern“studium“ erworben werden. Natürlich kann in dieser Zeit nicht das Fachwissen vermittelt werden, wie in einem mehrjährigem Vollzeitstudium oder in einer mehrjährigen Ausbildung einer TFA. Dies führt nicht selten dazu, dass Krankheiten nicht erkannt oder sogar falsch behandelt werden.

Auch Apotheker bemühen sich um die vierbeinige Kundschaft. Leider ist die tierische Pharmakologie nicht Bestandteil des Apothekerstudiums. Auch befähigt „Ich bin selbst Hundehalter“ nicht dazu, Arzneimittel für Hunde gezielt abzugeben. Schließlich kann nicht jeder, der Kinder hat auch diese selbst behandeln, sondern sucht im Krankheitsfall einen Kinderarzt auf.

Unsere Haustiere haben spezielle Stoffwechselvorgänge und dies muss in der Therapie berücksichtigt werden. Ich kann also nicht unbedingt ein Floh- und Zeckenmittel für den Hund halbieren und es zwei Katzen auftragen, nur weil es rechnerisch für das Gewicht reicht und es preislich besser wäre. Auch darf z.B. Frontline nicht beim Kaninchen aufgetragen werden, da es für diese Tiere giftig ist.

In meiner Praxis werden Sie von geschultem und gut ausgebildetem Personal betreut- Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne !

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Viele Fernsehsendungen begleiten verschiedene Tierärzte im Alltag. Gerade im Süddeutschen Raum und in Österreich gibt es die Tierrettung, die im Rettungswagen die Tiere versorgt. Damit werden verschiedene Erwartungen bei Tierbesitzern geweckt, die in Praxis so nicht umzusetzen und für den Halter auch nicht bezahlbar sind. Denn hierzu sei erwähnt, dass im Bereitschaftsdienst ein erhöhter Gebührensatz für die Leistungen abgerechnet werden.

Hier in Mecklenburg ist jede Tierarztpraxis zum Bereitschafts- und Notdienst verpflichtet. Die Organisation obliegt den Kollegen untereinander. Dies funktioniert mal besser und mal schlechter. Ziel ist es, dass Tierhalter mit akut erkrankten Tieren für Notfälle einen Ansprechpartner haben. Der Notdienst ist nicht für Menschen gedacht, die es in der Woche nicht schaffen, zum Tierarzt zu gehen. Im Notdienst sollen lebensbedrohliche Erkrankungen versorgt werden. Da im Notdienst weniger Tierärzte bereitstehen, können durchaus mehrere Patienten zeitgleich Versorgung bedürfen. Damit allen eine optimale Behandlung zu Teil wird, ist eine Vorstellung in der Praxis essentiell. Gerade Notfälle brauchen eine sichere Diagnostik, die eben nur in der Praxis durchgeführt werden kann (z.B. Röntgen oder Ultraschall).  Ein Anspruch auf einen Hausbesuch besteht nicht. Natürlich sind Großtierpatienten davon ausgenommen.

Ein geschätzer Kollege formulierte es treffend „Notdienst ist kein Rettungsdienst“.

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Wenn man krank ist und zum Arzt geht, bezahlt man im Regelfall nicht für die Behandlung, sondern die Abrechnung erfolgt direkt zwischen der Krankenkasse und dem Arzt. Das gleiche gilt, wenn man Medikamente braucht. Bei einem Tierarztbesuch ist das anders: der Tierarzt schreibt eine Rechnung, die sowohl Leistungen als auch Medikamente enthält. Dabei kann der Tierarzt seine Preise bzw. Gebühren nicht frei wählen, sondern muss sich an die GOT und Arzneimittelpreisverordnung halten. GOT ist die Abkürzung für Gebührenordnung für Tierärzte. Jeder Tierarzt ist verpflichtet sich an diese Gebührenordnung zu halten. Dabei kann er stufenfrei zwischen dem einfachen bis hin zum dreifachen Satz wählen. Welcher Satz gewählt wird, hängt i.d.R. davon ab, zu welchem Zeitpunkt das Tier vorgestellt wird. So wird nachts, an Wochenenden oder Feiertagen eine höhere Gebühr fällig. Aber auch andere Kriterien spielen eine Rolle, z.B. besondere „Störungen“ im allgemeinen Praxisablauf, besondere Schwierigkeit bzw. Zeitaufwand. Auch dürfen die Gebührensätze in den einzelnen Leistungen variieren.  Für den Besitzer mag das schrecklich klingen, allerdings hat diese Gebührenordnung einen Sinn, der durchaus im Interesse der Tierhalter liegt:

Die Gebührenordnung soll sicherstellen, dass die Praxis ihre Unkosten decken kann. Dazu gehören Raumkosten inklusive aller Nebenkosten (Strom, Wasser, Abfallgebühren), Personalkosten, Gerätekosten (Anschaffung, Wartung etc.), Versicherungen (Haftpflicht, Gebäudeversicherung etc.), Kfz-Kosten, Weiterbildungskosten usw. So kann ein qualitativer Standart in der Tierbehandlung und -diagnostik gehalten werden. Schließlich möchte kein Tierbesitzer, dass OP- Handschuhe zweimal getragen werden.

Auf der anderen Seite verbietet die GOT eine Doppelberechnung von Leistungen und legt auch fest, dass weitergereichte Laborrechnungen ohne Aufschlag berechnet werden.

Die Gebührenordnung  ermöglicht so einen gewissen Wettbewerb zwischen den einzelnen Kollegen, sie verhindert aber Dumpingpreise und zu hohe Preise, was letztlich im Interesse aller ist: Tierärzte und Patienten.

Die Gebührenordnung ist unter

https://www.tieraerzteverband.de/bpt/Tierbesitzer/got/

einsehbar. Jeder Tierhalter hat das Recht eine vollständige Rechnung für die Behandlung seines Lieblings zu erhalten und kann damit auch die Positionen überprüfen.

 

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Gerade in diesem feuchten Sommer haben die Schnecken Hochsaison. Vielen Gartenfreunden gefällt dies nicht und sie wappnen sich gegen die „Nahrungskonkurrenten“. Doch Schneckenkorn ist nicht gleich Schneckenkorn. Es gibt in den Inhaltstoffen, Wirkung und vor allem in der Gefährlichkeit für andere Haus- und Wildtiere erhebliche Unterschiede.

Die gängigen Wirkstoffe sind Eisen- III- Phosphat, Metaldehyd und Methiocarb. Während Eisen-III-Phosphat ein Fraßstopp bewirkt und für andere Tiere unbedenklich ist, sind die anderen beiden Wirkstoffe nicht ungefährlich. Sowohl bei Methiocarb als auch bei Metaldehyd können schwere lebensbedrohliche Vergiftungen bei der direkten als auch bei der indirekten Aufnahme (z.B. über tote Schnecken) auftreten.

Bei einer Aufnahme sollten die Vierbeiner umgehend zum Tierarzt gebracht werden. Wenn die Aufnahme ca. 30 min zurück liegt, kann man den Patienten erbrechen lassen. Auch die Eingabe von Aktivkohle kann die Resorption im Magen-Darm-Trakt hemmen. Bei Symptomen gibt es leider kein Gegenmittel. Die Therapie erfolgt symptomatisch und ist oft leider nicht erfolgreich, da es schwere Leber- und Nierenschäden gibt. Hervorzuheben ist, dass nicht nur Hunde oder Katzen von Vergiftungen betroffen sein können, sondern auch Igel, Eidechsen, Vögel etc.

Aufgrund der schweren Toxizität sollte man sich sehr genau überlegen, ob man wirklich mit Gift arbeiten möchte. Prinzipiell sollte man sich überlegen, dass Schnecken zur biologischen Nahrungskette gehören und durch das Schneckenkorn auch die Tiere mit Häuschen betroffen sind. Auch hat Schneckenkorn keine Depo-Wirkung. Das heißt, dass man es immer wieder neu ausbringen muss, um seinen Garten schneckenfrei zu halten. Es gibt einige wirksame giftfreie Möglichkeiten, sich Schnecken „vom Garten“ zu halten. So wirken Kupferbänder abschreckend. Allerdings kommt es auf die Breite an. Auch Schneckenzäune oder Schneckenkragen können wirkungsvoll vor Kahlfrass schützen.  Bei einem großen Garten sind chinesische Laufenten eine natürliche Hilfe gegen die Schneckeninvasion.

Auch Schnecken sind Lebewesen und haben ihre Daseinsberechtigung. Auch wenn wir sie als lästig empfinden, sind sie für einige Bereiche in der Natur wichtig. Wenn ich mich über einen Igel im Garten freue, brauche ich auch ein paar Schnecken als Nahrung :-). Auch wenn mir noch keine Studie bekannt ist, die über Empfindungen bei Schnecken geforscht hat, denke ich doch, dass die Gifte zur Bekämpfung der Schnecken für selbige sehr qualvoll ist. Dementsprechend sind meiner Meinung nach die angesprochenen Alternativen zu bevorzugen. Auch haben diese keine Nebenwirkungen.

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Nicht nur Menschen fürchten den Sonnenbrand- auch bei Tieren ist Überhitzung und Sonnenbrand ein Problem. Ähnlich  der Menschen unterscheiden sich Tiere individuell in ihrer „Wohlfühltemperatur“. Während Katzen es eher gemütlich warm haben wollen, schwankt bei Hunden es nicht nur individuell, sondern auch rassebedingt- je nachdem wie das Fell beschaffen ist (Unterfell, Langhaar- oder Kurzhaarrassen). Sowohl Katzen als auch Hunde können nicht über ihr Fell schwitzen. Schweißdrüsen befinden sich an den Pfoten. Hunde hecheln zur Temepraturregulierung. Katzen hecheln normalerweise nicht. Wenn eine Katze Maulatmung zeigt, sollte das tierärztlich abgeklärt werden. Aufgrund der lokalisierten Ausbildung der Schweißdrüsen ist ein Hitzestau schneller möglich, als bei „schneller schwitzenden“ Tieren, wie z.B. Kühe oder Pferde. Diese Tiere haben eine Wohlfühltemperatur von unter 10 °C. Damit wird zwingend ein Unterstand bzw. anderweitiger Schattenspender sowei frei zugänglich frisches Wasser nötig.

Generell ist die Haut von Tieren für Sonnenlicht empfindlich. Gerade weißes Fell oder wenig behaarte Haut ist Sonnenbrand gefährdet. Besonders weiße Ohrspitzen und helle Nasenspiegel bekommen bei der Katze häufig (unerkannt) Sonnenbrand ab. Aufgrund der damit einhergehenden Zellschädigung sind diese Stellen für bösartige Tumoren disponiert. Diese können sich wie schlecht heilende Wunden darstellen und sollten auf jeden Fall tierärztlich untersucht werden. Aber auch Rinder und Schweine können Sonnenbrand bekommen. Typischerweise rötet sich die Haut und bei schwereren Verbrennung kann es zu Hautablösungen kommen. Um Tiere vor Sonnenbrand zu schützen kann man die empfindlichen Hautbereiche mit Sonnencreme eincremen. Bereits verbrannte Haut sollte gekühlt werden und mit pflegender Lotion behandelt werdenmms_img1377907991.

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Zur Urlaubszeit fragt sich jeder Tierhalter, wie der Urlaub gestaltet wird. Häufig ist das Reiseziel von den Bedingungen für das Haustier abhängig. Immer öfter gehen die Vierbeiner mit auf Reisen. Natürlich braucht man eine Unterkunft, die Haustiere gestattet, aber auch das Haustier muss (je nach Ziel) gewisse Vorraussetzungen mitbringen. Gerade südländische Länder bieten ein großes und anderes Spektrum an Parasiten und Krankheiten. Deshalb sollte schon im Vorfeld über Prophylaxemaßnahmen nachgedacht werden. Zum Beispiel gibt es für die Leishmaniose eine zugelassene Impfung. Damit der Schutz optimal ist, muss eine Grundimmunisierung durchgeführt werden, die mehrere Wochen in Anspruch nimmt. Auch kann es sein, dass ein besonder Mückenschutz für den Hund sinnvoll ist. Natürlich braucht der Vierbeiner bei Auslandsreisen einen Chip, eine gültige Impfung und einen blauen Impfausweis. Aber auch bei innländischem Ziel kann ein Chip (und Tasso-Registrierung) sinnvoll sein. Hunde und Katzen können in fremder Region anders reagieren und vielleicht auch mal verloren gehen.

Aber auch wenn die Vierbeiner zu Hause bleiben müssen, stellt sich die Frage, wer sich um die Lieblinge kümmert. Auch hier gibt es verscheidene Möglichkeiten: Das Optimale ist natürlich, dass eine Bezugsperson nach Hause kommt und die Pflege übernimmt. Gerade Katzen sind dankbar, wenn sie nicht aus der gewohnten Umgebung heraus gerissen werden. Hunde sind da meistens etwas kooperativer und freuen sich auch mal, beim Nachbarn zum „Traumurlaub“ umzuziehen. Tiere reagieren bei fremden Personen anders als bei Bezugspersonen. Deshalb sollte eine genaue Einweisung für die Pflege und für alle etwaigen Katastrophen unbedingt erfolgen. Auch die Kompetenzen müssen besprochen werden. Wer darf was entscheiden, wenn Mietzi einen Autounfall hat und eine OP nötig ist und der Beistzer ist imFunkloch? Auch eine Absprache mit dem Haustierarzt kann hilfreich sein- gerade wenn es sich um chronisch kranke oder alte Tiere handelt.

In einer Pension gibt man diese Verantwortung ein stückweit ab- aber auch hier sollte unbedingt der Haustierarzt angegeben werden, denn man weiß ja nie :-). Überall wo viele Tiere zusammen kommen, besteht ein höheres Infektionsrisiko. Deshalb zeichnet sich eine gute Pension dadurch aus, dass ein aktueller Impfstatus Bedingung ist. Ebenso sollten die Tiere flohfrei und entwurmt gebracht werden. Manchmal halten sich nicht alle daran, so dass sich mal ein Floh oder anderer Parasit einschmuggeln kann. Sein Sie darüber nicht böse, sondern behandeln Sie gegebenfalls eben Ihren Liebling nochmal!

Jedes Tier reagiert anders. Damit Sie nicht aus dem Urlaub zurück geholt werden müssen, weil vielleicht Ihre Katze das Futter verweigert, machen Sie eine „Proberunde“. Sowohl ein Pensionsaufenthalt, ein Umzug zu einer betreuenden Person, als auch ein Hausbesuch des Pflegepersonals kann man üben-  zum Beispiel übers Wochenende. So können Sie sehen, wie die Personen mit Ihrem Liebling zurecht kommen und ob sich Ihr Vierbeiner kooperativ zeigt!

 

Haben Sie Fragen – Sprechen Sie uns an! Wir helfen Ihnen weiter und beraten Sie gern!

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Sowohl im April als auch im Mai beginnt die Zeit des Kätzchennachwuchses. Eine Katze ist in der Lage Welpen von verschiedenen Vätern auszutragen, deshalb ist eine große Vielfalt bei den Zwergen möglich. Um die Kleinen möglichst komplikationsfrei groß zu bekommen, kann man einige Vorbereitungen treffen. Vor der Geburt sollte das Muttertier entwurmt werden, da Parasiten mit der Milch übertragen werden können. Ebenso ist es vorteilhaft, auch etwaige andere Parasiten (z.B. Flöhe) zu bekämpfen. Dadurch beugt man einen Befall der Jungtiere vor. Zur Geburt sollte der werdenden Mama ein ruhiges, warmes und sauberes Plätzchen angeboten werden. Da manchmal der Geburtszeitpunkt unbekannt ist, ebenso wie die Anzahl der zuerwartenden Welpen ist es ratsam Welpenmilch vorrätig zu haben. Damit kann man kritische Phasen, z.B. wenn das Muttertier nicht genügend Milch hat, umgehen.

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Nach der Geburt muss vom Halter überprüft werden, dass sie gut von der Mutter versorgt werden. Im Allgemeinen wird man die Kleinen in den ersten Lebenstagen trinken oder schlafend beobachten können. Ausscheidungen werden meistens von dem Muttertier aufgenommen und so der „Nestplatz“ sauber gehalten. Durch regelmäßiges Wiegen kann man die Entwicklung gut dokumentieren. Gleichzeitig werden die Welpen auf Parasiten (Milben, Flöhe ) untersucht. Bei Gewichtsverlust oder Unruhe der Jungtiere müssen sofort weitere Untersuchungen erfolgen. Ab der zweiten Woche kann der Nachwuchs entwurmt werden. Ab der 4-5 Woche fangen die Welpen an, Nahrung aufzunehmen. Es sollte zu dem Zeitpunkt ein Welpenfutter angeboten werden. Manchmal kann es bei der Umstellung zu Verstopfungen kommen. Auch darauf sollte geachtet werden, um regulierend eingreifen zu können. Damit die Welpen gut durch das Muttertier sozialisiert werden, empfiehlt es sich die Jungtiere erst ab der 8. Woche abzugeben. Zu diesem Zeitpunkt wären auch die ersten Impfungen fällig. Achten Sie bitte darauf, dass die kleinen Kätzchen ein liebevolles und führsorgliches Zuhause bekommen, wenn Sie neue Besitzer suchen.

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Es wird nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es nach dem Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten ist, ungewollte Katzenwelpen zu töten. Wenn es nicht erwünscht ist, Katzennachwuchs zu bekommen, lassen Sie Ihre Katze kastrieren!

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Der medizinische Standart der Humanmedizin hat schon lange in der Tiermedizin Einzug gehalten. Allerdings können die Untersuchungskosten ebenfalls manchmal mit der Humanmedizin konkurrieren. Damit kann eine Frakturversorgung manchmal mehr als 1000€ kosten, aber auch eine aufwendige stationäre Versorgung von Patienten kann sich bei mehreren 100€ bewegen.

Um die Kosten nicht alleine aufbringen zu müssen, können Tierkrankenversicherungen helfen. Wie bei einer KFZ – Versicherung gibt es Modelle mit Selbstbeteiligung und ohne.

Weiterhin wird unterschieden ob es eine reine OP-Versicherung (z.B. Beinbruch) oder eine Krankenversicherung (z.B. Magen- Darm-Infekt) oder eine Krankenversicherung + Vorsorge  (z.B. Krankenversicherung+ Wurmkur +Impfung) sein soll. Jede Variante wird andere Kosten nach sich ziehen.

Bei einer reinen OP-Versicherung sollte abgeklärt werden, ob neben der direkten OP, Voruntersuchung und die Nachsorge der OP und daraus resultierende Folgekosten (z.B. Pathologiekosten bei der Einsendung eines Tumors) mit übernommen werden.

Auf dem Markt sind drei Anbieter etabliert:

-Agila https://www.agila.de/

-Allianz https://www.allianz.de/gesundheit/tierkrankenversicherung/?AZMEDID=SEM_SE-GG_VT-g_PR-Tierkrankenversicherung_KA-28.tkv.brand.product_AG-keinAG_KW-allianz%20tierversicherung_MT-e_Anzeige-107119258398_SL-mitSL_EG-c_PS-1t1&gclid=CJa__LXOtdICFZRsGwodjw4PH

-Uelzener http://uelzener-tier-und-halter.de/?gclid=CNPO8qfCt9ICFeYy0wodZ_cAzA

Die Auflistung der Versicherungsanbieter ist nicht vollständig. Ich habe diese Anbieter aufgelistet, weil die Praxis mit diesen bereits gute Erfahrung gesammelt hat.

Die Versicherung sollte bis zum 3 fachen Satz der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) gehen, damit auch nächtliche Notfälle mit abgedeckt werden.

Bei einer Anfrage wird die Versicherung einen Fragebogen an den behandelnden Tierarzt senden, um sich nach Vorerkrankungen zu erkundigen. Je nach Vorerkrankung und Rasseprädispostion wird die Gebühr berechnet. Aus diesem Grund wird der Beitrag bei einem alten neuzuversichernem Hund wahrscheinlich höher ausfallen als bei einem jungen.

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